Kurz beantwortet
Eine Website aus dem Baukasten kostet ab ein paar Euro im Monat, dafür baust du sie selbst. Freelancer und Agenturen rechnen pro Projekt ab, Agenturprojekte liegen oft im vier- bis fünfstelligen Bereich. Danach laufen Kosten für Domain, Hosting und Pflege weiter. Was eine Website bei uns kostet, zeigt der Rechner: Fünf Fragen, dann siehst du deinen Richtpreis.
Wovon der Preis abhängt
Umfang: eine Seite oder zwanzig
Ein Fliesenleger mit drei Leistungen kommt oft mit einer einzigen, gut gegliederten Seite aus. Ein Betrieb mit zwölf Leistungen, die Kunden jeweils einzeln bei Google suchen, braucht für jede eine eigene Unterseite. Jede davon will geplant, betextet und bebildert werden. Die Zahl der Seiten ist deshalb der größte einzelne Hebel beim Preis.
Texte und Fotos: Wer liefert sie?
Dieser Punkt wird fast immer unterschätzt. Bringst du fertige Texte und brauchbare Bilder mit, geht der Aufbau schnell. Müssen Texte erst aus Stichpunkten entstehen oder Fotos neu gemacht werden, steckt darin oft mehr Arbeit als im Design.
Funktionen: Buchung, Konfigurator, Shop
Ein Kontaktformular gehört zur Grundausstattung. Online-Terminbuchung, ein Konfigurator, mehrere Sprachen oder ein Shop sind eigene kleine Projekte: Sie müssen geplant, getestet und später gepflegt werden. Für die Fotobox Münster haben wir zum Beispiel einen Konfigurator in vier Schritten gebaut, der bis zur Anfrage führt. Solche Sonderfunktionen kalkulieren wir nach einem kurzen Gespräch, nicht pauschal.
Laufende Kosten nach dem Start
Eine Website ist nach dem Livegang nicht fertig. Domain, Hosting und SSL-Zertifikat kosten laufend Geld, dazu kommen Updates, Backups und Änderungen. Manche Angebote wirken günstig, weil genau dieser Teil fehlt. Dann merkst du es erst, wenn das Formular nicht mehr sendet oder ein Update die Seite lahmlegt. Bei uns gehört deshalb eine monatliche Betreuung zu jeder Website: Hosting, Domain, Updates, Backups, zwei Änderungen im Monat und laufende Pflege der Sichtbarkeit bei Google. Das erste Jahr ist fest, danach ist sie monatlich kündbar. Was genau drin ist, steht unter Leistungen.
Baukasten, Freelancer oder Agentur: grobe Spannen
Belastbare Durchschnittspreise gibt es nicht, weil „eine Website“ vom Einseiter bis zum Shop alles sein kann. Die Angaben hier sind deshalb bewusst grob.
Baukasten, selbst gebaut
ab ein paar Euro im Monat
Das Abo ist günstig, die Arbeit liegt bei dir: Aufbau, Texte, Bilder, Impressum und Datenschutz. Passt, wenn du Spaß daran hast und eine schlichte Seite reicht.
Freelancer
sehr unterschiedlich
Die Preise reichen weit auseinander, je nach Erfahrung und danach, ob Texte und Pflege dabei sind. Frag nach, wer sich kümmert, wenn die Person krank oder ausgebucht ist.
Agentur
oft vier- bis fünfstellig
Mehr Abstimmung, oft mehrere Leute am Projekt, dazu Konzept und Workshops. Für größere Unternehmen sinnvoll, für einen Betrieb mit fünf Mitarbeitern häufig mehr Aufwand als nötig.
Warum wir zum Festpreis arbeiten
Beim Stundensatz trägst du das Risiko. Jede Abstimmungsrunde, jede Umentscheidung und jede Stunde, die länger dauert als gedacht, landet auf deiner Rechnung. Wie hoch sie am Ende wird, weißt du vorher nicht.
Beim Festpreis legen wir den Umfang vor dem Start fest, und du kennst die Summe, bevor du zusagst. Der Haken, ehrlich gesagt: Der Umfang muss klar sein. Kommt später etwas Größeres dazu, etwa eine Online-Buchung, gibt es dafür ein eigenes Angebot. Deinen Richtpreis siehst du im Rechner in einer Minute, verbindlich wird er im Erstgespräch, rund 30 Minuten per Video.
Fünf Fragen, bevor du jemanden beauftragst
- 01
Auf wessen Namen läuft die Domain?
Sie sollte dir gehören. Sonst hängt deine Adresse am Dienstleister, auch wenn du später wechseln willst.
- 02
Was genau ist im Preis enthalten?
Texte, Fotos, Impressum, Datenschutzerklärung, Einrichtung des Kontaktformulars: Lass dir aufschreiben, was davon dabei ist und was du selbst liefern musst.
- 03
Was kostet die Seite nach dem Start jeden Monat, und was bekomme ich dafür?
Ein niedriger Einstiegspreis mit teurer oder fehlender Pflege ist auf drei Jahre gerechnet oft das schlechtere Angebot.
- 04
Wie schnell werden Änderungen umgesetzt?
Neue Öffnungszeiten oder ein neues Foto sollten keine Woche dauern und nicht jedes Mal ein neues Angebot brauchen.
- 05
Was passiert, wenn ich kündige?
Kläre vorher, ob du die Inhalte und die Domain mitnehmen kannst und zu welcher Frist.
Eine Seite für ein Restaurant funktioniert anders als eine für einen Elektriker. Was in deiner Branche dazugehört, steht hier: für Handwerksbetriebe, für die Kfz-Werkstatt und für Restaurants und Cafés.
Häufige Fragen zu Website-Kosten
Was kostet eine einfache Website für einen kleinen Betrieb?
Mit einem Baukasten, den du selbst bedienst, zahlst du ab ein paar Euro im Monat. Lässt du die Seite machen, entscheiden vor allem die Zahl der Unterseiten und die Frage, wer Texte und Fotos liefert. Für deinen Fall zeigt dir unser Rechner nach fünf Fragen einen Richtpreis.
Welche laufenden Kosten hat eine Website?
Domain, Hosting und SSL-Zertifikat laufen immer weiter. Dazu kommen Updates, Backups und kleine Änderungen, entweder als Betreuung von einem Dienstleister oder als deine eigene Zeit. Domain und Hosting sind meist der kleinere Posten.
Ist ein Festpreis besser als ein Stundensatz?
Für eine Website mit klarem Umfang meistens ja. Du kennst die Summe vor dem Start, und zusätzliche Abstimmungsrunden gehen nicht zu deinen Lasten. Ein Stundensatz passt eher, wenn noch gar nicht feststeht, was gebaut werden soll.
Kann ich mit einem Baukasten Geld sparen?
Beim Rechnungsbetrag ja. Dafür übernimmst du Aufbau, Texte, Rechtstexte und Pflege selbst. Wer abends lieber Angebote schreibt, zahlt mit seiner Zeit.
Wie lange dauert es, bis die Website online ist?
Bei uns ist eine Website in rund zwei Wochen online. Wie schnell es geht, hängt auch davon ab, wie zügig Fotos und Rückmeldungen kommen.
Deinen Richtpreis in 1 Minute
Fünf kurze Fragen, danach siehst du den Richtpreis für deine Website. Festpreis statt Stundensatz, verbindlich erst nach dem Erstgespräch.