Gastronomie

Website für Gastronomie in Münster

Freitag, kurz nach sechs. Zwei Leute stehen am Prinzipalmarkt und überlegen, wo sie essen gehen. Einer zückt das Handy. Was er in den nächsten dreißig Sekunden auf deiner Website findet, entscheidet, ob ihr euch heute Abend seht.

Die Fragen der Gäste sind fast immer dieselben. Eine gute Website für Restaurant, Café oder Bistro beantwortet sie in der Reihenfolge, in der sie gestellt werden.

Was gibt es bei euch zu essen?

Die Speisekarte ist oft der Grund, warum jemand deine Website überhaupt öffnet. Als PDF ist sie auf dem Handy eine Qual: Sie lädt langsam, man muss zoomen und seitlich schieben. Als Text auf der Seite passt sie sich dem Bildschirm an, und Google kann die Gerichte lesen. Wer nach Moussaka oder vegetarischem Frühstück in seiner Nähe sucht, findet dich dann über das Gericht.

Preise gehören dazu, ebenso der Hinweis auf Allergene und Zusatzstoffe. Und die Karte auf der Website muss die aktuelle sein. Eine veraltete Karte bei einem Portal kannst du nicht ändern, deine eigene schon.

Habt ihr heute offen?

Ruhetag, Mittagspause, sonntags andere Zeiten: Gäste wollen das in Sekunden sehen. Schreib außerdem dazu, bis wann die Küche warme Speisen macht. Wer um halb zehn kommt und nur noch Getränke bekommt, ist enttäuscht, auch wenn das Lokal offiziell bis 22 Uhr geöffnet hat.

Feiertage und Betriebsferien trägst du an derselben Stelle ein wie im Google-Profil. Widersprechen sich die beiden, glauben Gäste meist dem, was Google anzeigt, und bleiben im Zweifel weg.

Wie bekomme ich einen Tisch?

Für viele Lokale ist das Telefon der beste Weg. Dann steht die Nummer als Anrufknopf oben auf jeder Seite. Ein Online-Reservierungssystem lohnt sich, wenn du es auch pflegst und Reservierungen zuverlässig bestätigst. Ein Formular, auf das niemand antwortet, schadet mehr als es nützt.

Für Geburtstage, Firmenfeiern oder den Raum im Obergeschoss lohnt sich ein eigener Abschnitt mit Platzzahl und der Frage, ob es ein festes Menü gibt. Solche Anfragen kommen selten spontan und sind für dich planbar.

Wie sieht es bei euch aus?

Gäste wollen den Gastraum sehen, die Terrasse im Sommer und echte Teller aus deiner Küche. Gekaufte Bilder von perfekt angerichteten Nudeln erkennt man, und sie wecken Erwartungen, an denen sich dein echter Teller dann messen lassen muss. Fotos bei Tageslicht am Fenstertisch reichen oft schon. Eine eigene Galerie hält die Startseite kurz.

Wo genau seid ihr, und wo parke ich?

Adresse als Text, eine Karte von Google Maps und ein Link „Route planen“, der direkt die Navigation öffnet. Ob es Parkplätze gibt oder die nächste Bushaltestelle um die Ecke liegt, ist in der Münsteraner Innenstadt oft wichtiger als die Karte selbst. Eine eingebettete Karte lädt Inhalte von Google, das muss in der Datenschutzerklärung sauber gelöst sein.

Referenz

So sieht das beim Restaurant Athen aus

Ein griechisches Restaurant in Langen bei Bremerhaven, also nicht in Münster, aber mit denselben Fragen. Vorher hatte das Lokal keine eigene Website, die Karte fanden Gäste nur bei Portalen Dritter, oft veraltet und unvollständig.

  • Die komplette Speisekarte als Text mit Nummern, Beschreibung und Preis, ohne PDF
  • Öffnungszeiten mit Ruhetag am Montag und den Zeiten der warmen Küche
  • Telefonnummer im Kopfbereich und ein Knopf „Jetzt anrufen“, reserviert wird per Telefon
  • Kontaktseite mit eingebetteter Google-Karte und Link zur Routenplanung
  • Eigene Galerie, der Hinweis auf Barzahlung steht direkt bei den Öffnungszeiten

Neue Karte, neue Zeiten: Wer ändert das?

In der Gastronomie ändert sich öfter etwas als in anderen Branchen. Die Spargelkarte kommt, die Preise steigen, im Sommer gelten andere Zeiten. Zu unserer Betreuung gehören zwei Änderungen im Monat: Du schickst uns die neue Karte oder die neuen Zeiten, wir setzen sie um. Du musst dafür nicht selbst ins System.

Mit welchen Kosten du für eine Website grundsätzlich rechnen solltest, steht im Ratgeber Was kostet eine Website? Für dein Lokal zeigt der Rechner nach fünf Fragen einen Richtpreis.

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